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Weltnichtrauchertag – Ergebnisse der nationalen Umfrage 2025 zum Tabak- und Nikotinkonsum in Luxemburg
Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai veröffentlichen die luxemburgische Gesundheitsbehörde und die Fondation Cancer die Ergebnisse der ILRES-Umfrage zum Tabak- und Nikotinkonsum in Luxemburg im Jahr 2025.
Insgesamt konsumiert nahezu ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren Tabak- oder Nikotinprodukte. Neben der herkömmlichen Zigarette nehmen neue nikotinhaltige Produkte wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel insbesondere bei jungen Menschen deutlich zu.
Die Umfrage zeigt, dass der Einstieg in den Tabak- und Nikotinkonsum sehr früh erfolgt, meist vor dem 18. Lebensjahr. Als Gründe nennen junge Menschen insbesondere Stress, den Einfluss des sozialen Umfelds sowie das Image dieser Produkte. Besonders betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren. In dieser Altersgruppe sind sämtliche Konsumformen vertreten: Zigaretten, Shisha, E-Zigaretten und Nikotinbeutel. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Nikotin – insbesondere durch das Dampfen – einen wichtigen Einstieg in den Tabakkonsum darstellt.
Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung bleibt der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, groß: Die Hälfte der jungen Rauchenden möchte mit dem Rauchen aufhören. Gesundheit wird dabei als wichtigste Motivation genannt.
Auch die Belastung durch Passivrauchen bleibt im Alltag hoch, insbesondere bei jungen Menschen. Sie wird sowohl in bestimmten Außenbereichen als auch an Orten der Freizeitgestaltung und bei Veranstaltungen in Innenräumen festgestellt.
Strengere gesetzliche Regelungen seit dem 1. Januar 2026
Um auf einige dieser Entwicklungen zu reagieren, hat Luxemburg das Gesetz vom 28. November 2025 verabschiedet, das am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Das Gesetz legt einen maximalen Nikotingehalt von 0,048 mg pro Einheit für Nikotinbeutel und neue nikotinhaltige Produkte fest, verbietet deren Konsum an Orten, die von Jugendlichen frequentiert werden – etwa in Schulen oder auf Spielplätzen – und untersagt leistungssteigernde Zusatzstoffe wie Koffein, Taurin oder CBD. Produkte mit erhitztem Tabak werden den Vorschriften für herkömmliche Zigaretten gleichgestellt. Der Verkauf an Minderjährige ist strikt verboten; bei Zweifeln besteht eine Pflicht zur Alterskontrolle.
Nützliche Links
Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und soziale Sicherheit und Fondation Cancer